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ieses Kochbuch "Culinaria Antiqua" sei dem edlen Herbert, dem "Schweitzer" gewidmet .
Seine gärtnerischen Bemühungen im hohen Hause eines angesehnen kulturhistorischen Landespflegers
der Oberpfalz verschafften ihm durch seine offene Freundlichkeit & zuvorkommende Hilfsbereitschaft ungeahnte
Einblicke in uralte Handschriften mittelalterlicher Küchenrezepte. Sprühend vor Begeisterung erzählte er mir eines
freien Nachmittags Ende der 1980er Jahre von seinen Entdeckungen, die eine auch für mich völlig unbekannte Welt
enthüllten. Herbert - wir waren uns im kulinarischen Empfinden sehr einig - war es, der mich dazu anhielt, einen
Teil dieses Rezeptrepertoires zu erlernen & experimentell zu erfahren; hatte doch ein lukrativer Broterwerb im Rahmen von historischer Gastronomie gewunken,
der es erforderte, eine gewisse Professionalität im Hantieren mit Rezepten vergangener Zeiten zu erlangen.
Abgrundtiefer, herzzerreißender Kummer ließ ihn das erlösende Heil in seinem geliebten Apfelbaume finden,
wo er sich eines Nachts tränenüberströmt erhänkte. |