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Gastronomie & Kochkunst in Antike, Mittelalter & Renaissance

 

Gastronomie

chon in der Antike können wir bereits ein breites Spektrum gastronomischer Betriebe festellen, die sich mehr oder minder darum bemühten, unterschiedlichste Bedürfnisse & Ansprüche zu befriedigen. Die Variationen der Gaststätten reichten von den fliegenden Händlern, Garküchen & kleinen Kneipen bis hin zu den eigentlichen Herbergen & vornehmen Hotels, die betuchten Handelsreisenden einen gewissen Luxus boten.

Die meisten Personen ernährten sich aus den Garküchen der Städte, da die beengten & teuren Wohnverhältnisse in den großen Mietshäusern auch aus feuerpolizeilichen Gründen keine Küchen in den Wohnungen erlaubten. Diese kleinen Imbissbuden wurden gepachtet oder von einem Sklaven bewirtschaftet. In Pompeji können wir heute noch die zur Straße geöffneten Theken mit eingemauerten Tontöpfen betrachten.

Im rückwärtigen Teil waren ein oder mehrere rauchig-finstere Räume, in denen u.a. betrunkene Fuhrknechte lautstarker Unterhaltung fröhnten, zwielichtige & spielsüchtige Personen ihre Handgreiflichkeiten austauschten & liebestolle Soldaten offenherzigen Hetären ihre Aufwartung machten. Dort konnten die Gäste auf Stühlen und Bänken an Tischen platznehmen, um gekochte Hülsenfrüchte & Würste mit gepanschtem Wein herunterzuspülen.

Das andere Extrem, ein Hotel mit einem eigenen Badehaus in einem kleinen Garten & wandbemaltem Speiseraum nebst noblem Triclinium, war seltener vertreten. Die Rolle der Garküchen übernahmen in den spätmittelalterlichen Städten die Zünfte der Metzger & Pastetenbäcker bis heute.
 

Mittelalter Gastronomie

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© 2002-2006 André Linke (Autor)

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